Pflegenotstand im ländlichen Raum – was nun?

Vor kurzem fand unsere Podiumsdiskussion in Weilburg statt:

 

Pflegenotstand im ländlichen Raum – was nun?

Komödienbau Weilburg, Mauerstr. 2
13. Juni 2017 ab 19.00 Uhr

 

Als Expert*innen diskutierten auf dem Podium:

 

  • Kordula Schulz-Asche, MdB, Krankenschwester und Kommunikationswissenschaftlerin, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages
  • Uwe Bördner, Leiter des Pflegedienstes APL, Leun
  • Michael Chladik, Leiter der Krankenpflegeschule Weilburg
  • Günter Henche, Betriebsratsvorsitzender im Krankenhaus Weilburg
  • Christian Ulandowski, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender im St. Vincenz Krankenhaus

 

Moderiert wurde die Diskussion von Renate Michel, Krankenschwester, Mitglied im Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

 

Eine Million Gesundheits-, Kinder- und Krankenpfleger*innen gibt es in Deutschland, 611.000 Altenpfleger*innen kommen noch hinzu.

Schon jetzt ist auch der Fachkräftemangel im ländlichen Raum spürbar. Pflegeheime bei uns können schwerstpflegebedürftige Menschen nicht aufnehmen, da die Pflegekräfte fehlen. Kliniken ohne angegliederte Schulen haben Probleme die Stellen zu besetzen, Pflegedienste ebenso.

Zum Ende der Legislaturperiode kommt nun ein Gesetz  zur Veränderung der Pflegeausbildungen in den Bundestag.  Kann es dazu beitragen die Pflegeberufe attraktiver zu machen? Was brauchen wir noch, um junge Menschen für die Pflegeberufe zu begeistern? Wir haben mit den Teilnehmer*innen  der Podiumsdiskussion die Ursachen des Fachkräftemangels zu klären versucht und versucht Lösungen aufzeigen.

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld